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Die Saison 2012/2013 ist passé, die neue Spielzeit steht in den Startlöchern. Nach den Aufstiegen der ersten und sechsten Herren- sowie der zweiten Jugendmannschaft, und dem erhofften Klassenerhalt der zweiten Herrenmannschaft, blicken die Tischtennis-Teams von Westfalia Westerkappeln positiv in die neue Spielzeit. Den Abgängen von Jonas Petranowitsch, der studiumsbedingt in der nächsten Saison für den SuS Emden aufschlagen wird und Jürgen Kloester, der aus beruflichen Gründen nur unter der Woche spielen kann und sich deshalb dem SV Atter anschloss, steht ein Neuzugang mit Andreas Schubert von SV Concordia Belm-Powe gegenüber.

Nach dem zweiten Aufstieg in Folge schlägt mit der ersten Herrenmannschaft in der kommenden Saison erstmals ein Westerkappelner Tischtennisteam in der Bezirksliga auf. Nach nur zwei Niederlagen in der abgelaufenen Spielzeit sollte das Team um die Spitzenspieler Dirk Siepmann und Michael Franck auch in der nächst höheren Klasse gut mithalten können. Mit Dominik Woyciechowski, Mannschaftskapitän Sascha Mochner und Michael Schoppenhauer stehen drei weitere Akteure aus dem Erfolgsteam der letzten zwei Jahre in der Stamm-Sechs. Komplettiert wird die Mannschaft von Neuzugang Andreas Schubert, der an Brett vier aufschlagen wird und Thorsten Maier ersetzt. „Mit Andreas haben wir einen guten Mann für uns gewinnen können, der uns sicherlich schnell weiterhelfen wird“, ist sich Sascha Mochner sicher. „Mit Westfalia Kinderhaus und TTR Rheine werden wir auf zwei absolute Topmannschaften treffen, die sich sehr gut verstärkt haben und zu den Meisterschaftsfavoriten zählen dürften. Unser Ziel ist ein Platz unter den ersten fünf der Tabelle“, ist sich Mochner sicher, dass man nicht in den Abstiegskampf geraten wird.

Die zweite Herrenmannschaft hofft auf ein besseres Abschneiden in der Kreisliga als noch im letzten Jahr, als man erst in buchstäblich letzter Sekunde den Klassenerhalt feiern konnte. Erst durch einen Personalumbau zur Rückrunde und die Hereinnahme der Jugendspieler Finn-Luca Moser und Sergej Schwebel sowie Erik Moldenhauer aus der dritten Mannschaft konnten genügend Punkte gesammelt werden, um in die Relegation zu gelangen, die schlussendlich erfolgreich bestritten werden konnte. In der neuen Spielzeit solls nun weiter nach oben gehen. Mit Philip Laumeier, Thorsten Maier, der in der letzten Saison noch Bezirksklasse gespielt hat, Finn-Luca Moser, Sergej Schwebel, Daniel Garsetz, Sven Häring und Erik Moldenhauer soltte ein Platz im oberen Tabellendrittel erreicht werden können. „Wenn wir so spielen wie in der zweiten Saisonhälfte der abgelaufenen Saison, werden wir die Klasse ganz sicher halten und uns in der Liga etablieren“, so Mannschaftskapitän Erik Moldenhauer. Besoders freut man sich auf das Derby gegen den Ortnachbarn SC VelpeSüd, der nach einem Jahr in der 1. Kreisklasse wieder aufgestiegen ist.

Für die dritte Herrenmannschaft soll es im dritten Jahr in Folge in der 1. Kreisklasse weiter nach oben gehen. Nach den Plätzen acht und fünf in den vergangenen beiden Spielzeiten soll in der kommenden Saison noch weiter oben angegriffen werden. Mit Oliver Wierich (Brett 2), Roland Hünteler (3), Frank Lorenz (4), Ansgar Lütke Glanemann (6) und Carsten Verlage (7) stehen noch fünf Spieler aus dem letztjährigen Kader in der Mannschaft. Neuer Spitzenspieler wird Florian Tietmeyer sein, der in den vergangenen beiden Jahren in der zweiten Mannschaft aktiv war. Komplettiert wird das Team von Philip Simon, der aus der fünften Mannschaft aufrückt und an Brett 5 aufschlagen wird. „Recke und Dreierwalde gilt es zu schlagen – dann können wir aufsteigen“, weiß Tietmeyer, der optimistisch mit seinem neuen Team in die neue Saison gehen wird. 

Die vierte Herrenmannschaft geht nächstes Jahr als Favorit auf den Aufstieg in die neue Saison. Als letztjähriger Tabellenvierter wurde das Team um Mannschaftskapitän und Routinier Helmut Arendt mit Spielern wie Marian Kabalec, Hubert Keller, Jens Vogt und Jugendspieler Janeiro Wenzel so verstärkt, dass es nun gen erste Kreisklasse gehen soll. Mit Stephan Scheer, Jens Averwerser, Christian Felsch und Frank Auringer stehen weitere vier erfahrene Spieler zur Verfügung, die die Mission Aufstieg mitgestalten sollen. „Wenn wir es schaffen in den entscheidenden Spielen komplett zu spielen, können wir es schaffen“, so Helmut Arendt, der auch hofft, dass Juist-Legionär Jens Vogt möglichst häufig zur Verfügung stehen wird. 

Für die junge fünfte Herrenmannschaft geht’s im zweiten Jahr in der 2. Kreisklasse wieder nur um eins: der Klassenerhalt muss her. Die Herausnahme der letztjährigen Spitzenspieler Jens Vogt und Philip Simon, die maßgeblich am Klassenerhalt beteiligt waren und in der neue Spielzeit in höheren Mannschaften eingesetzt werden, soll mit den Zugängen Andre Mochner, Thomas Pohlmann und Lars Möllenkamp, die aus der vierten Mannschaft zum Team stoßen, kompensiert werden. Marcel Rohde, der neue Mannschaftskapitän Jan-Philipp Simon, Matthias Pieper, Torben Woilf, Matthias Keller und Markus Quatkemeyer komplettieren die Mannschaft, die mit Jürgen Kloester einen der zwei vereinswechselnden Spieler zu verkraften haben. Es wird sicherlich spannend zu sehen sein, ob die junge Mannschaft (Durchschnittsalter ca. 23 Jahre) das Zeug zum Klassenerhalt hat... 

In der neuformierten sechsten Herrenmannschaft finden sich neben den Aufsteigern der letzten Saison (als Tabellenvierter noch aufgestiegen) noch weitere vier „Oldies“ wieder. Für Spitzenspieler Jürgen Barciaga, Reiner Tüpker, Werner Elstrodt, Rolf Riecke, „Nesthäkchen“ Frank Post, Peter Janik, Siegfried Piecha, Peter Goddäus und Carsten Kroog geht es in der ersten gemeinsamen Spielzeit einzig und allein um den Klassenerhalt. „Die Mannschaft passt menschlich super zusammen“, ist sich Mannschaftführer Peter Goddäus sicher. Wenn die „Altherrenmammschaft“ (Durchschnittsalter gut 61 Jahre) den menschlichen Zusammenhalt auch an die Tische bekommt, ist vielleicht die Überraschung Klassenerhalt möglich. 

Die siebte Herrenmannschaft strebt in der 3. Kreisklasse eine bessere Platzierung als noch in der abgelaufenen Saison an. Mit nur fünf Punkten wurde man damals Vorletzter. Dies soll nun vor allem durch mehr Einsätze der Jugendlichen Deniz Kirzuk und Fabian Gavrilenko geändert werden. Neben ihnen werden wohl vor allem Sven Tonk, August Keidel, Tobias Sastner und Ansgar Hübner zum Einsatz kommen. Augefüllt wird die Mannschaft von Patrick Tüpker, Joshua Wansowski, Daniel Schonhorst, Falko Hübner, Marius Klose und Sebastian Frehmeyer. „Fünf, sechs Siege sollten es schon werden“, meint Mannschaftführer Sven Tonk. Dann wäre auch ein Platz im sicheren Mittelfeld drin. 

Für die erste Damenmannschaft soll es in der kommenden Saison nach Möglichkeit wieder nach oben in die Bezirksklasse gehen. Mit Kathrin Osterhaus und Sabrina Wilke stehen zwei der besten Spielerinnen der abgelaufenen Spielzeit in den eigenen Reihen. Auch die frischgebackene Mama Vanessa Jaspers und Rückkehrerin Merete Schulte stehen wieder häufiger zur Verfügung. Heike Klose und Linda Garsetz an den Positionen fünf und sechs sind die letzten Stammspielerinnen in der Damenmannschaft. Mit Linda und Nicole Woyciechowski sowie Schülerin Maria Zer stehen noch drei weitere Spielerinnen zur Verfügung. „Spielen die Damen komplett, sollte der Aufstieg möglich sein“, ist sich Damentrainer Erik Moldenhauer sicher. 

Nach dem knapp verpassten Aufstieg in die Verbandsliga zählt für die erste Jugendmannschaft in der kommenden Saison nur eins: Die Meisterschaft in der Bezirksliga und der Aufstieg in die höchste deutsche Jugendklasse. Mit überragenden Bilanzen haben Philip Laumeier, Finn-Luca Moser und Sergej Schwebel bereits in der abgelaufenen Spielzeit gezeigt, dass sie bereits für den Aufstieg sind. Der altersbedingt ausscheidende Jan-Philip Simon wird durch Janeiro Wenzel ersetzt, der an Brett vier aufschlagen wird. „Wenn die Jungs konzentriert in die Spiele gehen, sollte die Meisterschaft möglich sein“, so Trainer Sascha Mochner. Mit Arminia Ochtrup2 dürfte es nach erster Einschätzung nur einen wirklichen Konkurrenten um den Platz an der Sonne geben. 

Die zweite Jugend betritt Neuland. Nach der letztjährigen Meisterschaft in der 1. Kreisklasse geht das Team von Trainer Erik Moldenhauer erstmals in der Kreisliga auf Punktejagd. Für Spitzenspieler Deniz Kirzuk, Fabian Gavrilenko, Daniel Schonhorst, Falko Hübner, Sebastian Frehmeyer und den beiden neuen Spielern Domenic Ramsbrock und Dustin Remme gilt es erstmal, schnellstmöglich viele Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu sammeln. „Die kommende Spielzeit wird sicherlich schwer für uns werden“, ist sich Trainer Erik Moldenhauer sicher. „Gegen einige Mannschaften wir wir Lehrgeld zahlen müssen. Dennoch ist der Klassenerhalt machbar“. 

Nach dem Abgang von Spitzenspieler Justin Miller, der verzogen ist, droht die neue Saison für die erste Schülermannschaft sehr schwer zu werden. Mit Jermain Woyciechowski, Maria Zer, John-Lukas Beuster, Moritz Höptner und Thorben Helmich stehen Trainer Dominik Woyciechowski nur fünf Akteure zur Verfügung. Platz vier aus dem Vorjahr wird schwer zu wiederholen sein, der Klassenerhalt ist erstmal das Ziel. „Wir hoffen, dass sich keiner verletzt und alle motiviert bei der Sache bleiben“, so Trainer Woyciechowski. „Die Saisonvorbereitung läuft bereits und werden Gas geben um die nötigen Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln“. 

Die zweite Schülermannschaft wir mit dem fast gleichen Kader in die neue Saison gehen wie in der abgelaufenen Spielzeit. Maria Zer, die in der neuen Saison in der ersten Mannschaft spielen wird, wird durch Neuzugang Daniel Wierich als Spitzenspieler ersetzt. Ansonsten wird das Team um Kapitän Leon Scheifel unverändert in die Saison gehen. Neben den beiden genannten Spielern stehen dem Trainerteam Jan-Philipp Simon/ Sven Tonk noch Nico Springmeier, Ernesto Wiebrock, Justin Tröster, Gerrit Diersmann, Luca Principato, Sebastian Finke, Robin Reese, Jan Scheifel, Simon Sievert und Lukas Laux zur Verfügung. „Ziel wird sein mehr Spiele zu gewinnen und mehr Punkte zu sammeln als in der Vorsaison“, so Simon. „Und wir werden jetzt viel trainieren, damit das auch klappt.“