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Am vergangenen Mittwoch wurde endlich der neue Kunstrasenplatz an der Dreifachhalle eröffnet. Der TSV hat in Abstimmung mit der Gemeinde ein buntes Eröffnungskonzept auf die Beine gestellt. Los ging es um 14.00 Uhr mit ein paar kleinen Ansprachen. Unsere Bürgermeisterin Annette Große-Heitmeyer, unser 1. Vorsitzender Wolf Häke, sowie der Cheforganisator und 2. TSV-Vorsitzende Rainer Budke sprachen. Der Dank ging zurecht an die vielen Helfer, die von Westfaliaseite aus am Bau des Platzes, sowie an der Organisation der Eröffnung beteiligt waren.

geschrieben von: Timo Munsberg

Zu erwähnen ist hier auch Rainer Nietiedt, der ansonsten eher dem Tennissport zuzuordnen ist, aber an unzähligen Terminen, Fortbildungen und Gesprächen teilgenommen und sein berufsbedingtes Knowhow eingebracht hat. Auch Wolf Häke und Rainer Budke haben extrem viel Zeit und persönliches Engagement investiert. Doch es gab weitere Helfer und Unterstützer. Vor allem die Alten Herren der Westfalia haben tonnenweise Steine geschleppt, sowie Eisen und Beton aus dem Boden gerissen. Was an Eigenleistung getan werden konnte, hat unser Verein auch eingebracht. Denn wir hatten einen großen Wunsch. Es sollte unbedingt eine Verkaufshütte und einen Unterstand geben. Denn natürlich werden in Zukunft auch immer wieder Spiele auf dem Platz stattfinden und einen Kaffee oder ein Bierchen sollten die Zuschauer dann doch auch im trockenen trinken können. In der Ausschreibung war ein solches Gebäude aber nicht vorgesehen. Dank der erbrachten Eigenleistung konnte der TSV aber erreichen, dass eine zusätzliche Fläche gepflastert wurde und somit für eine Hütte vorbereitet war. Doch für die eigentliche Hütte mussten wir schon selber Sorgen. Mit Unterstützung der Dachdeckerei Goda haben dann wieder unsere Alten Herren in mehreren Arbeitseinsätzen Fundamente gegraben, Holz gestrichen und am Ende die Hütte zusammengebaut. Zwar musste der Verein das Material an sich bezahlen und kaufen, aber wer das Ergebnis sieht, kann nur zustimmen, dass dies eine sinnvolle Investition gewesen ist.

Die neue Westfalia-Hütte. Ein paar Nacharbeiten und Verschönerungen kommen nochDie neue Westfalia-Hütte. Ein paar Nacharbeiten und Verschönerungen kommen noch

Neben der Hütte waren auch keine Trainerbänke für die Ersatzspieler in der Ausschreibung enthalten, aber natürlich sind auch diese essentiell. Unser eingespieltes Orgateam um Rainer Budke und Rainer Nietiedt fand auch hierfür eine Lösung. Es gelang die Firma Martin-Jasper-Feinblech GmbH zu gewinnen, die die Bänke bauten, wieder unterstützt von Goda, der die Holzbretter spendete und nicht zuletzt die Firma wienx unseres C-Jugendtrainers Jörn Schulte, die für die passende Beschriftung sorgte. Auch hier kann sich das Ergebnis wahrlich sehen lassen.

Tolle Bänke mit einmaligem Design. Und bequem sind die dazu auch noch finden Heinz Dölemeyer und Christoph BensmannTolle Bänke mit einmaligem Design. Und bequem sind die dazu auch noch finden Heinz Dölemeyer und Christoph Bensmann

Doch zurück zum Eröffnungstag. Nach den einleitenden Worten wurde der Platz durch die Vertreter der Kirche Shaji George und Olaf Maeder eingesegnet. Manche sprachen laienhaft schon vom heiligen Kunstrasen ;). Danach wurde es dann lebendig auf dem Platz. Die Gesamtschule war mit ca. 100 Schülern vor Ort und diese wurden durch mehrere Jugendtrainer der JSG Westerkappeln/Velpe auf Trab gebracht. Es konnte Fußball gespielt werden, aber es gab auch die Gelegenheit sich bei Koordinations-, Lauf- und Geschicklichkeitsspielen auszupowern. Eine gelungene Sache.

Ab 16.00 Uhr waren dann die E-Jugendlichen an der Reihe. Alle Spieler unserer vier E-Jugendmannschaften waren am Start. Es wurden mehrere gemischte Teams gebildet und dann wurde das gemacht was alle am liebsten tun: Fußball spielen. Zur Stärkung gab es für die Kinder, aber natürlich auch für alle anderen, Kaffee und Kuchen. Der Kuchen wurde von den Westfaliaseniorenteams gebacken und gespendet. Wer etwas genommen hat, konnte eine freiwillige Spende geben um die Hütte schon einmal ein wenig gegen zu finanzieren.

Der Abend verlief dann leider nicht mehr wunschgemäß. Geplant war ein buntes Turnier mit verschiedenen Mannschaften der Westfalia (Fußball, Tennis Tischtennis), des THC, des DRK, der Feuerwehr, der Wabe und von Velpe/Süd. Doch kurz vor Beginn des Turniers ging das Flutlicht plötzlich aus. Zunächst dachte niemand an ein größeres Problem, denn das Licht stand hier schon immer und hat nie Probleme gemacht. Doch nicht so an diesem Tage. Alsbald stellte sich heraus, dass an diesem Tag kein Licht mehr leuchten würde und man noch Glück im Unglück hatte was den Schaden an der Elektrik anging. Die Beteiligten nahmen es hin. Einige gingen zwar recht bald wieder heimwärts, doch viele machten das Beste daraus und blieben bei Bratwurst und Bier noch ein paar Stunden vor Ort. Für so etwas kann schließlich niemand etwas.

Das Fazit entstammt den Grußworten von Rainer Budke: ohne das Ehrenamt und das unentgeltliche Engagement so vieler Leute ist ein Dorf wie Westerkappeln arm dran. Wenn jedoch Sportvereine, Schulen und Verwaltung gemeinsam Hand anlegen, miteinander sprechen und zusammenarbeiten, dann können auch solch Projekte wie der Bau eines Kunstrasenplatzes umgesetzt werden. Der TSV ist jedenfalls mehr als froh über den neuen Platz und sieht auch schon mit Vorfreude und Spannung der Sanierung des Hanfriedenstadions entgegen. Das ist nämlich das nächste große Projekt, welches ansteht.

Auf geht’s!

 

Hier sind noch die Berichte aus der Presse, wo es jeweils auch noch viele Fotos anzusehen gibt:

Westfälische Nachrichten

Rolf-in-action